Nutzerkonto

Diskurs

From xenolinguistics to cephalo­pods
From xenolinguistics to cephalo­pods

Xenolinguistics

If ever humans should face creatures from outer space, they would ­surely have to find a way of dealing with the aliens and—supposing they would have such a thing: with their languages. The branch of linguistics dedicated to the study of such languages from outer space is commonly referred to as xenolinguistics. For the time being, xenolinguistics is an essentially speculative and certainly radical exercise of conceiving the diverse. We have asked a series of specialists from different fields that...
OPEN
ACCESS
  • Science Fiction
  • Linguistik
  • Astrophysik
  • Medien der Kommunikation
  • Kommunikation
Aktuelle Texte

Stephen Barber

An immodest proposal

J.G. Ballard’s self-declared ‘Immodest Proposal’ for a global war-­alliance to exact the destruction of America demonstrates the provocatory zeal of his last fiction plans, as well as their enduring prescience. As Ballard emphasises several times in the World Versus America notebooks, he is utterly serious in his concerns and visions.
Although the Ballard ­estate declined permission for any images of pages from the World Versus America archival notebooks to accompany this essay, any member of the general public interested to do so can readily visit the British Library and view the notebooks in their entirety in the freely-­accessible manuscripts collection there.

OPEN
ACCESS
DE
Aktuelle Texte

Jean-Luc Nancy

Des zétrangers des zah des zuh

Etrange extraneus du dehors pas du dedans (intraneus) pas de la maison unheimlich pas du heim pas du foyer de l’autre côté des portes – fores, foreigner pas dans le rythme en trop, odd pas régulier pas ordinaire rare singulier seltsam bizarre besherat vaillant élégant fantasque tordu verschroben de travers surprenant extraordinaire étonnant

 

C’est étonnant comme nous sommes riches en mots formes façons pour tourner autour de l’étrange étranger de l’ausländer hors du pays pas « pays avec nous » comme on disait jadis en France « c’est un pays à moi » pour dire quelqu’un de mon village de mon coin ma province mon bled

 

Riches à profusion pour tout ce qui n’est pas proche et propre, approprié, convenant, mitmenschlich ce qui ne fait pas mitdasein

 

Parce qu’on présuppose que mit avec with est consistant, plein, solide et solidaire et ce qui est without avecsans mitohne avec hors ou hors d’avec la proximité

 

Mais avec même proche exige...

 

Aktuelle Texte
Ist das Drama k.o.? Ist das Theater k.o.?

Alexander García Düttmann

Ist das Drama k.o.? Ist das Theater k.o.?

ABO EN
  • Zeremonie
  • Theater
  • Anarchie
  • Öffentlichkeit
  • Schauspiel
  • Gegenwartskunst
  • Alain Badiou
  • Theaterwissenschaft
  • Ästhetik
Aktuelle Texte
Mama Say Make I Dey Go, She Dey My Back

Jelili Atiku, Damian Christinger

Mama Say Make I Dey Go, She Dey My Back

OPEN
ACCESS
DE
  • Körper
  • Ritual
  • Feminismus
  • Kolonialismus
  • Spiritismus
  • Zeremonie
  • Afrika
  • Performance

 

Political Reflections on Choreography, Dance and Protest

Political Reflections on Choreography, Dance and Protest


Oliver Marchart

Dancing Politics

The human body is the most important medium through which a public space is curved out of the social. Of course, this does not always have to occur in form of a militarized collective marching in-sync through the streets. Very often it is precisely the vulnerability of bodies which is used as a ­performative medium of protest (up to the extreme point where people decide to publicly set themselves on fire). Taking this word of caution into account, we may...
OPEN
ACCESS
  • Hannah Arendt
  • Jean-Luc Nancy
  • Aktivismus
  • Handeln
  • Occupy Wall Street
Aktuelle Texte

Marcus Quent

Vom Verrinnen der Zeit in der absoluten Gegenwart

Wenn der »Glaube an die Welt« fehlt, wenn man die Welt verloren hat oder ihrer beraubt wurde, so ist alles, was in einem solchen Zustand des Unglaubens übrigbleibt, das Verrinnen der Zeit. Das Verrinnen der Zeit, das heute mehr und mehr zu sich selbst zu kommen scheint, sich seiner Vollendung zuneigt, ist ein Prozess, der von den Einzelnen als undurchsichtiges und widersprüchliches Geschehen erfahren wird, der aber als solches unbegreifliches Geschehen zugleich die Gestalt eines unumstößlichen Faktums annimmt. Dass Zeit nur verrinnen kann, dass es sie nur als verrinnende, als Maß ihres eigenen Verrinnens gibt, wird allgemein akzeptiert und vorausgesetzt. Diese allseits vorherrschende Überzeugung, die sich selbst als reines Faktum präsentiert, gründet jedoch in einem Vergessen und einem Verrat. Vergessen und verraten sind, mit Deleuze gesprochen, die in der Welt hervorgerufenen »Ereignisse« und die in die Welt gebrachten »Zeit-Räume«. Sie zeugen von der Möglichkeit und Wirklichkeit eines anderen Zeit-Maßes. Vergessen...

ABO EN
Aktuelle Texte

Marcus Quent

Ohne Halt

Die Allgegenwart der Kritik, ihre Dominanz in Gestalt von Themen, in Gestalt von Verhaltensweisen und Bekenntnissen, ist ein erstes Anzeichen für die Abwesenheit kritischen Denkens.

In akademischen Kreisen dominiert gegenwärtig eine regelrechte Inventarisierung und Archivierung der Kritik, eine fleißige Verwaltung des kritischen Hausrats. Hier begegnet man allerlei Relevanzprüfern und Erbschaftsverwaltern, die das Brauchbare vom Unbrauchbaren trennen und die Familienzugehörigkeiten überwachen. Kritik erstarrt, weil sie in ihren Händen oft nicht mehr ist, als der beliebige Gegenstand eines enzyklopädischen Interesses. Dieses leidenschaftslose Interesse, das von keinem Impuls geleitet, von keinem Affekt getrieben wird, kennt nichts Liebens- oder Hassenswertes. Auf der anderen Seite drängen sich vermeintliche Gegenspieler in den Vordergrund, die meinen, die Kritik als ein rein evaluatives und optimierendes Unternehmen entlarven zu können. Hier sind es nicht Aktualitätsbescheiniger und Treuhandwächter, mit denen man es zu tun bekommt, sondern juvenile Rebellen und halbstarke Aufschneider. Sie verkünden mit antiakademischen Volten, die doch mitten in der...

OPEN
ACCESS
EN
  • Affekte
  • Öffentlichkeit
  • Kritik