Nutzerkonto

Magazin

Wong Ping: Still from ”Who is the Daddy" – courtesy of Edouard Malingue Gallery and the artist
Inhalt
. . . . . Ich erinnere mich . . . . . Slavs and Tatars . Reverse Joy . . . . . Damian Christinger, Monica Ursina Jäger . Fiktionen von Heimat . . . . . A.K. Kaiza . An Annotated History of Wakanda . . . . . Zoran Terzić . Political Transplants . . . . . Ich erinnere mich . . . . . Michele Pedrazzi . The Next Bit. Corpo a corpo con l’ignoto . . . . . . Xenolinguistics . . . . . Jochen Thermann . Der Hilfskoch . . . . . Hinter der Great Firewall . . . . . Jean-Luc Nancy . Zah Zuh . . . . . Honoré Daumier: Don Quixote lisant . . . . . Maria Filomena Molder . The Alms of Time . . . . . Boutiquen am Bosporus . . . . . Thomas Huber . Generation of the Lynn Hershman Antibody . . . . . Angelika Meier . Wer ich wirklich bin . . . . . Helmut J. Schneider . Wie fern darf der Nächste sein? . . . . . Jean-Luc Nancy . Zah Zuh . . . . . Damian Christinger, Monica Ursina Jäger . Homeland Fictions . . . . . Slavs and Tatars . Reverse Joy . . . . . Michele Pedrazzi . The Next Bit. Hautnah am Körper des Unbekannten . . . . . Maria Filomena Molder . Die Almosen der Zeit . . . . . Jochen Thermann . The Assistant Chef . . . . . Angelika Meier . Who I Really Am . . . . . Jean-Luc Nancy . Zah Zuh . . . . . Michele Pedrazzi . The Next Bit: un corps à corps avec l’inconnu . . . . . Jean-Luc Nancy . Zah Zuh . . . . . A.K. Kaiza . Eine kommentierte Geschichte Wakandas . . . . . Jochen Thermann . L’aide-cuisinier . . . . . Zoran Terzić . Transplants politiques . . . . . Zoran Terzić . Politische Transplantate . . . . . Helmut J. Schneider . How Distant Can My Neighbor be?

Magazin Abonnement

  • 1 Jahr

    4 Magazinausgaben + Basis Online + Aboprämie

    € 50,00

  • DIAPHANES-Tasche »Shut your eyes and read!«

    Aboprämie: DIAPHANES-Tasche »Shut your eyes and read!«

    Baumwolltasche mit zwei langen Henkeln, Bodenfalte und Seitenfalten; 38 x 42 cm, Henkellänge 70 cm

  • Unsere Abonnements verstehen sich inklusive Portokosten und verlängern sich automatisch nach Ablauf. Sie werden spätestens 2 Wochen vor erneuter Abbuchung informiert. Die Abonnements können jederzeit, spätestens 1 Woche vor Ablauf gekündigt werden.

 

We like !
DIAPHANES MAGAZINE No. 3

Corporate Love

Gilles Rotzetter

Corporate Love

 

Hinter der Great Firewall

Barbara Basting, 26.10.2018

Ich sitze in der Lobby eines Hotels in China. Zum Hotel inmitten einer toskanisch anmutenden Landschaft, in das ich mit...

Facebook ist auch nur ein Nagelstudio

Barbara Basting, 10.04.2018

Diese Muster für Fingernagelschmuck fielen mir vor vier Jahren im Fenster eines »Nailstudios« in Salisbury, Südwestengland, auf. Nail­studios begannen mich...

Boutiquen am Bosporus

Barbara Basting, 10.04.2018

Ich bin nicht mehr sehr zufrieden mit Facebook. Denn in jüngerer Zeit scheint der Algorithmus dort ein totales Willkürregime zu...

12 Feb 2011 — 12 Feb 2017

Barbara Basting, 24.03.2017

Kürzlich wollte Facebook mit mir feiern. Zu dem Zweck hat das Unternehmen mir einen Eintrag auf meine Pinwand gepostet, die...

Weitere Rubriken
  • Ich erinnere mich

    Ich erinnere mich

    In der Folge von Georges Perecs Erinnerung 480: "Ich erinnere mich… (Fortsetzung folgt…)"

  • Questionnaire

    Apfel oder Zitrone? Remembering, what do you hear? Wie sterben? Nord oder Süd? A question to which “yes” is always your answer?

  • Futur 3

    DIAPHANES fragt nach Relikten von Zukunftsvisionen in den Bildräumen der Vergangenheit, nach Spuren und Signaturen eines einst Vorstellbaren und zeitlos Möglichen.

  • The Transversal Shelf of Printed Books in Times of Accelerated Opaque Media

    The Transversal Shelf of Printed Books in Times of Accelerated Opaque Media

    Lärmende Zeitkapseln, rare Bijous, unverzichtbares Sperrgut aller Epochen, Sprachen und Genres.

Magazin Spezial
From xenolinguistics to cephalo­pods

From xenolinguistics to cephalo­pods

OPEN
ACCESS
  • Utopie
  • Astrophysik
  • Semiotik / Semiologie
  • Science Fiction
  • Kommunikation
  • Linguistik
  • Medien der Kommunikation
  • Xenolinguistik
Magazin Spezial

Helmut J. Schneider

Eine Phänomenologie des Mitleids

Vom Gefühl und besonders vom Leiden aus ergibt sich kein Weg zur Ethik mitmenschlichen Verhaltens. Die dominierende Gefühlsbetonung im Mitleid verwischt nach Hamburger die Tatsache, dass wir das Leiden des Anderen immer nur im Modus der distanzierten und vermittelten Vorstellung eines Als-Ob erfahren können. Mitleidend leiden wir ohne zu leiden, im Bezug auf das Leiden des Anderen ist nur Teilnahme, nicht aber identifizierende Teilhabe möglich, wie sehr Letzteres auch immer wieder suggeriert werden mag. Hamburger zitiert den Egoismus-Apologeten Max Stirner, man könne zwar nicht die Zahnschmerzen seines Mitmenschen haben, jedoch: »Ihn schmerzt sein Zahn, mich aber schmerzt sein Schmerz.« Man ist versucht, hier an Bill Clintons berühmt-berüchtigtes Bekenntnis zu erinnern, »I feel your pain« (oder Angela Merkels angesichts der leidenden griechischen Bevölkerung »blutendes Herz«). Solche emotionalen Bekundungen können selten ein »Moment des Selbstbezugs«, zugespitzt des narzisstischen Selbstgenusses oder auch Selbstmitleids, verleugnen. Dagegen wird in dem rational verstehenden Bezug der Andere...

OPEN
ACCESS
EN

Meine Sprache
Deutsch

Aktuell ausgewählte Inhalte
Deutsch, Englisch, Französisch

»Ineluctable modality of the visible: at least that if no more, thought through my eyes. Signatures of all things I am here to read, seaspawn and seawrack, the nearing tide, that rusty boot. Snotgreen, bluesilver, rust: coloured signs. Limits of the diaphane. But he adds: in bodies. Then he was aware of them bodies before of them coloured. How? By knocking his sconce against them, sure. Go easy. Bald he was and a millionaire, MAESTRO DI COLOR CHE SANNO. Limit of the diaphane in. Why in? Diaphane, adiaphane. If you can put your five fingers through it it is a gate, if not a door. Shut your eyes and see.


Rhythm begins, you see. I hear. Acatalectic tetrameter of iambs marching. No, agallop: DELINE THE MARE.


Open your eyes now. I will. One moment. Has all vanished since? If I open and am for ever in the black adiaphane. BASTA! I will see if I can see.


See now. There all the time without you: and ever shall be, world without end.«


James Joyce

Editionen