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Nina Bandi (Hg.), Marina Belobrovaja (Hg.), ...: What can art do?

Seit einigen Jahren erfreut sich politisch engagierte Kunst wachsender Resonanz. Diesen künstlerischen Aktivitäten liegt die Annahme einer gesellschaftlichen Relevanz zu Grunde, sie wird gar zur zentralen Kategorie in ihrer Beurtei­lung erhoben. Relevanz ist jedoch keine messbare Grösse, sondern ein diskursiv hergestellter Wert, der im Austausch zwischen den mit Deutungsmacht ausgestatteten Akteur*in­nen (Kunstschaffen, Kritik, Kunstvermittlung, Kunstwissen­schaft, Philosophie) ausgehandelt wird.

 

Die vorliegende Publikation versammelt Ergebnisse des Forschungsprojekts »What can art do?«, in dem ein trans­disziplinäres Team das komplexe Verhältnis zwischen künstlerischer Praxis und ihren gesellschaftlichen Effekten untersuchte. In Gesprächen mit Beteiligten, in Fallstudien sowie in thematischen Essays wird das vielschichtige und kontroverse Verhältnis zwischen politisch engagierter Kunstpraxis und ihrer gesellschaftlichen Ausformung seziert, und Argumentationen und Positionierungen werden herausgearbeitet.

Inhalt
  • Kunsttheorie
  • Kunst
  • Gegenwartskunst
  • Ausstellung
  • Öffentlichkeit

Meine Sprache
Deutsch

Aktuell ausgewählte Inhalte
Deutsch, Englisch, Französisch

Nina Bandi

ist politische Theoretikerin und forscht an der Schnittstelle von Kunst, ästhetisch-politischen Praktiken und Philosophie. Sie hat einen Master in sozialer und politischer Theorie von der University of Sussex und arbeitet aus einer politisch-philosophischen Perspektive an ihrer Dissertation zum Begriff der Repräsentation und dem damit einhergehenden Spannungsfeld aus Ausschluss und Handlungsmacht/-möglichkeit. Von 2015 bis 2019 war sie Teil des Forschungsprojekts »What can art do?« an der Hochschule Luzern – Design & Kunst. Sie lehrt an der Zürcher Hochschule der Künste und lebt vorwiegend in Wien.
Weitere Texte von Nina Bandi bei DIAPHANES

Marina Belobrovaja

ist Bildende Künstlerin, Dozierende und Forschende an der Hochschule Luzern – Design & Kunst. 2018 promovierte sie im Rahmen des Forschungsprojektes »What can art do?« an der Universität Linz mit einem art-practice-based PhD. Zwischen einer mehrstimmigen Dokumentation und Fiktion oszillierend setzt sich Das ungute Gefühl, auf der richtigen Seite zu stehen. Engagierte Kunst aus der Schweiz heute (erschienen 2020 bei diaphanes) mit dem Begriff der poli­tischen Kunst anhand von neun ausgewählten künstlerischen Positionen aus der Deutschschweiz auseinander. 
Weitere Texte von Marina Belobrovaja bei DIAPHANES

Rachel Mader

ist Kunstwissenschaftlerin und leitet seit September 2012 das Forschungsprojekt »Kunst und Öffentlichkeit« an der Hochschule Luzern im Bereich Kunst & Design. Darüber hinaus hat sie die Projektleitung für »Die Organisation zeitgenössischer Kunst – Zur Vorgeschichte des New Institutionalism am Beispiel Grossbritanniens« inne. Des weiteren übt sie diverse Tätigkeiten als Mentorin an Kunsthochschulen, Organisatorin von Tagungen und Kritikerin aus. Sie ist Stiftungsratsmitglied der Stiftung GegenwART, Kunstmuseum Bern, und Mitherausgeberin des Journals for Artistic Research.

Weitere Texte von Rachel Mader bei DIAPHANES

Siri Peyer

ist Kunsttheoretikerin und Kuratorin. Sie hat einen Spezialisierten Master in Research on the Arts von der Universität Bern und einen Master of Advanced Studies in Curating von der Zürcher Hochschule der Künste. Seit 2015 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hochschule Luzern – Design & Kunst beim Forschungsschwerpunkt Kunst, Design & Öffentlichkeit. Im Rahmen des Forschungsprojekts »What can art do?« verfolgte sie ihre Promotion an der HafenCity Universität Hamburg. Diese untersucht anhand des Fallbeispiels Institute of Human Activities des Künstlers Renzo Martens, wie sich in einer heterogenen, globalen Kunstwelt Praktiken und Diskurse zeitgenössischer Kunst konstituieren und entwickelt eine multiple und transkulturell verflochtene, von unterschiedlichen Disziplinen informierte Kunstkritik.  
Weitere Texte von Siri Peyer bei DIAPHANES

Bernadett Settele

ist Kunstvermittlerin und -theoretikerin und Dozentin* an der Zürcher Hochschule der Künste. Von 2013 bis 2019 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hochschule Luzern – Design & Kunst. Im Forschungsprojekt »What can art do?« verfolgte sie ihr Promotionsthema ›Bildung in Performance‹ aus erziehungswissenschaftlicher Perspektive. Bernadett Settele forscht zur näheren Bestimmung der ästhetischen Subjektivität in der Bildung mit Kunst, besonders in kollektiven ästhetischen Situationen und in partizipativen Settings. 

Weitere Texte von Bernadett Settele bei DIAPHANES
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