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News + Veranstaltungen

Die Sammlung (1987–2006) – Performance Chronik Basel – Band II

26.01.2017, 19:00

Kaskadenkondensator
Burgweg 7
4058 Basel
Schweiz

Yves Netzhammer: Concave Thoughts
A visual parcours with books and animations

26.01.2017, 19:00

ESPACE DIAPHANES
Dresdener Str. 118
10999 Berlin
Deutschland

»Es gibt ein ewiges Wesen des Theaters«: Vortrag von Alain Badiou

27.01.2017, 20:00

Akademie der Künste
Hanseatenweg 10
10557 Berlin
Deutschland

Aktuell

Am Donnerstag, dem 21. Juli 1983, während ich auf der Insel Elba bin und meine Großtante Suzanne sich in ihrem Landhaus in Gisors befindet, wird deren sechsundsiebzigjähriger Schwester Louise im Bus Nummer 49 Richtung Gare du Nord, wo sie eine Fahrkarte für eine bevorstehende Reise kaufen soll, schlecht. Sie fühlt sich dem Tod nahe. Sie steigt aus dem Bus. Sie fühlt sich etwas wohler. Sie beschließt trotzdem bis zum Bahnhof zu fahren, sie nimmt die Metro, vielleicht hat das Schlingern...

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Aktuell

Maria Zinfert

“With a woman like that you can even live in ­Berlin”

  • Exil
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  • Fotografische Bilder
  • Siegfried Kracauer
  • Paris
  • Biographie
  • Fotografie
  • Archiv
  • 20. Jahrhundert
  • 1930er Jahre
  • Porträt
  • 1950er Jahre
  • Geschichte der Fotografie
Magazin
  • Eine Carte Blanche für Künstler, Autoren, Denker, einen Leerraum zu besetzen und eine Atempause zu markieren.

  • Tausend Wörter

    Auf der Suche nach einer Werkform in der einzigen Verdichtung auf die Exaktheit einer Zahl: 1000 Wörter
  • FIKTIONARIUM

    Fortlaufender Glossar des Vorstellbaren

  • Essay

    Versuchen, was das sein könnte, seit Montaigne noch immer.

Neuerscheinungen
Denkt Kunst!

Monografie

The Time of the Hammer

Tom McCarthy

Interim, oder: Die Zeit des Hammers

Themen
  • Kunst, Medien, Körper

    Medien des Körpers, Körper der Medien

    • Medien des Sozialen
    • Medien der Kommunikation
    • Kunst
    • Gender
    • Körper
    • Digitale Medien
  • Die Unbedingte Universität

    • Bürokratie
    • Bildungspolitik
    • Universität
    • Ökonomisierung
    • Bildung
  • minima oeconomica

    Analysen und Kritik moderner Ökonomie, deren Wissenschaft und Legitmation im Zeitalter der Finanzialisierung

    • Ökonomisierung
    • Ökonomie
    • Finanzkrise
    • Finanzmärkte
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Magazin

Elisabeth Bronfen

Marking the passage from misfortune to good luck

An even more strikingly risky moment, which for Don anticipates both a personal and a professional crisis, occurs at the open door of an elevator in the fifth season. After Megan has confessed to him that she wants to stop working at the agency so as to fully concentrate on her acting career, he accompanies her to the elevator, where he takes leave of her by demonstratively giving her a passionate kiss before the door closes. Then, as though this were an afterthought, he once more presses the button. Although, almost immediately, the doors of the elevator next to the one that Megan just stepped into begin to open, he suspects that something is wrong. Standing on the threshold of the opening, he finds himself looking down into the dark abyss of the empty elevator shaft. More astonished than alarmed, he steps back. Then the doors close again. The concrete danger he was able to avert allows him to recognize how fragile his current living situation, including his marriage with Megan, is. In the following episodes, we see Don begin his downward spiral into acute alcoholism that will ultimately lead to his concrete fall from the grace of his fellow partners, and with it, once more, to a scene at an elevator. On the morning after his embarrassing Hershey’s sales pitch, the other partners inform Don that he is to take a vacation without a return date. ‘Duck’ Phillips has...

  • Hierarchie
  • Rassismus
  • Macht
  • Sexismus
Neuerscheinungen

Kunst

Kunst

Wenn im Theater der Vorhang aufgeht, sollte der Zuschauer gleich sehen, wo das Stück spielt, wovon es handelt, was der Autor erzählen will. Exponierender Dialog, Dekoration, Beleuchtung und andere Theatermittel geben ihm Orientierung. Können, Geschmack und Erfahrung des Autors sieht der ungeduldige Zuschauer, sobald der Vorhang aufgeht.
Als alter Theaterhase beginne ich dieses Buch – Vorhang auf – mit einem Prolog in der Art des mittelalterlichen »Docteur Prolocuteur« und ignoriere einfach den Unterschied, den es zwischen der Wahrnehmung einer Theatervorstellung...

  • Theater
  • Performance
  • Theaterwissenschaft
  • Reenactment
Bücher

Literatur

Literatur

Später, als er auf seinem Balkon saß und den Hund aß, dachte Dr. Robert Laing über die außergewöhnlichen Ereignisse nach, die sich während der vergangenen drei Monate in diesem riesigen Apartmentgebäude zugetragen hatten. Jetzt, da sich alles wieder normalisiert hatte, überraschte es ihn, dass es keinen offenkundigen Anfang gegeben hatte, keinen Punkt, von dem ab ihr Leben in eine deutlich unheilvollere Dimension eingetreten war. Mit seinen vierzig Stockwerken und tausend Apartments, seinem Supermarkt und seinen Swimmingpools, seiner Bank und seiner...

  • Dystopie
  • Architektur
  • Großbritannien
  • Gegenwartsliteratur
Bücher

Diskurs

Diskurs

Albuquerque, New Mexico, eine Stadt in der Wüste und Zentrum des zweitärmsten Bundesstaates der USA bewirbt ihre Schönheiten mit dem Slogan »It’s a trip.« Viele treten ihn an, weil die Stadt unter ihren rund 500.000 Einwohnern fiktionalen Zuwachs bekommen hat: Die Figuren einer Fernsehserie des sogenannten Quality TV, Breaking Bad. Die von Vince Gilligan entwickelte Serie ist diesem Slogan gefolgt: Der Trip ist einer, der aus den kleinbürgerlichen, angloamerikanischen Bezirken der Wüstenstadt mit ihren säuberlich aufgereihten Häusern samt Swimming­pool, Barbecue...

  • Gewalt
  • Gegenwartskultur
  • Drogen
  • Das Böse
  • Fernsehen
Magazin

Mário Gomes

Über literarische Sprengkraft

Kaum etwas setzt schneller Rost an als Kriegsgerät und Literatur. Da nützt weder Pflege noch Wartung, am besten ist es, man lässt das Material einrosten und rüstet derweil am anderen Ende nach, erweitert Bestände, feilt an Technologien und poliert vor allem die Oberflächen auf Hochglanz, bzw. man nimmt den einfachen Weg und lässt eine Glanzschicht auftragen – einen feinen, seidenen Film –, denn so geht das heutzutage: man trägt auf. Dieser chemische Glanz der Panzer und Bücher kommt von der Sprühdose. Er hält allerdings nicht lange, sondern schwindet, sobald das Auge sich abwendet, und das Auge wendet sich schnell ab. Wo der Blick dann aber als nächstes hin eilt, glitzert und funkelt es wieder: bei jeder Militärparade wie bei jeder Buchmesse.

Dieser Glanz ist jedoch bei weitem nicht das einzige, was Krieg und Literatur verbindet. Ihre Verknüpfungen sind vielfältig und verworren. Wo Gewalt aufhört und das Schriftzeichen anfängt, ist selten klar, denn Krieg und Literatur stehen nicht etwa in einem Verhältnis der Affinität, sondern in einem der Spannung und Überlagerung, was letztlich auch erklärt, weshalb einem Clausewitz sehr viel mehr über Literatur zu entnehmen ist als dem Gesamtbestand literaturwissenschaftlicher Publikationen. Wer die Ilias gelesen und Heraklit noch nicht vergessen hat, versteht, was gemeint ist. Der Vater aller Literaturen ist der Krieg – oder meinetwegen die Gewalt –, alles andere dagegen ist Sand, den man der geneigten Leserschaft in die Augen streut, Sand, der aus den Büchern regelrecht herausrieselt, wenn man nur...

Magazin

Artur Zmijewski

Gerald Matt in Conversation with Artur Zmijewski

Film is a space of freedom – you can behave cynically, or even cruelly, and the viewers will think it’s ›just acting‹ anyway, so you have an alibi.
 Reality is a bit like we describe it. Our bodies are also like we describe them. Disease is pathophysiology’s narrative about the body. Old age is the narrative about the body told by the social security system. Bodies happen to be as society wants them. If it’s a nationalised body, for instance, one called up into the army, the narrative will be potentially tragic and lofty at the same time. […]

Compassion is a concept invented for the purpose of the onlookers – it’s their alibi. I look because I sympathise, not because I’m fascinated by physical deformity – such as the sight of a legless man. And yet it’s also a roadshow of forms, a theatre of strange visual combinations, of unexpected shapes. I go to the hospital to visit the patients, not because it’s an extreme experience, a glimpse of the ›between‹, between life and death, between suffering and the comfort of a healthy body – a sight that hypnotises, fascinates, because it also pertains to us.


  • Körper
  • Künstler
  • Gewalt
  • Gespräch
  • Gegenwartskunst
Bücher

Wissenschaft

Wissenschaft

The Cube, as we can see, isn’t one. It is an ­irregular polyhedron which catalogues describe as having twelve sides — that nice figure, twelve, a destinal figure if ever there was one, which willfully evokes Mallarmé’s throw of the dice, at the very moment that the clock strikes twelve at midnight, in the dark house of Igitur. One can imagine that Giacometti wanted to give a unique volume to the twelve facets — six and six — of two cubes added together: a unique architecture...

  • Kunsttheorie
  • Kunstgeschichte
  • Gesicht
  • abstrakte Kunst
  • Alberto Giacometti
Magazin

Maurizio Lazzarato

The endless array of merchandise

In contemporary capitalism, subjectivity is the product of a mass industry organized on a global level. For Félix Guattari this is actually the first and most important of capitalist productions, because it preconditions and is part of production in all other forms of merchandise. Subjectivity is a ‘key merchandise,’ which in its ‘nature’ is put together, developed and manufactured in the same way as a car, electricity, or a washing machine. Capitalism organizes the production and control of subjectivity through two different systems, which weave together the manufacture of the individuated subject (“social subjection”) and what seems to be the opposite, de-subjectification (“machinic enslavement”). Therefore capitalism exercises a twofold hold over subjectivity.

Social subjection involves techniques of government, which pass by way of, and mobilize, representation (political and linguistic), areas of knowledge, discursive visual practices, etc., and produce ‘subjects of rights,’ ‘political subjects,’ in short: ‘subjects’ of ‘I’s,’ of individuals. By producing us as individuated subjects, social subjection assigns an identity to us, a sex, a profession, a nationality, and so on. It is a signifying and representative semiotic trap which no one escapes. In contemporary capitalism, these processes and techniques find their realization in the “human capital” which makes each one of us a subject responsible for and guilty of his own actions and patterns of behaviour. The ‘free subject’ – in the sense of ‘delivered’ from all personal subordination – is realized in the figure of the self-entrepreneur and...

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