Egon Erwin Kisch wird 1885 in Prag geboren. Seine literarischen Reportagen machen ihn als „rasenden Reporter“ weltbekannt. In Prag wird er zum Lokalreporter, in Wien zum Kommunisten und vom Berlin der 1920er Jahre aus bereist er die Welt. Nach dem Reichstagsbrand wird er verhaftet und nach Prag abgeschoben. 1934 ist er mehrere Monate in Australien unterwegs, kehrt 1935 nach Europa zurück, engagiert sich in Paris in der Internationalen Arbeiterhilfe, im Schutzverband Deutscher Schriftsteller und gehört zum Vorstand des Internationalen Schriftstellerkongresses. 1937 berichtet er vom Spanischen Bürgerkrieg. 1939 flieht Kisch nach Mexiko. 1946 kehrt er nach Prag zurück, wo er 1948 stirbt.