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Paola De Martin: Give Us a Break!

Paola De Martin

Give Us a Break!
Arbeitermilieu und Designszene im Aufbruch

Mit einem Vorwort von Jovita dos Santos Pinto

Mit einem Nachwort von Simon Dickel

Broschur, 504 Seiten

PDF, 504 Seiten

Gegenstand von Paola De Martins ebenso weitgespannter wie detailscharfer Untersuchung sind die Zusammenhänge von ­sozialer Herkunft und Kreativwirtschaft im Kontext von Designausbildung und beruflicher Praxis. Schauplatz ihrer soziologisch versierten und durch die eigene Erfahrung untermauerten Schilderung ist Zürich zwischen 1970 und 2020. Erklärtes Ziel ihrer Studie ist es, das Wechselverhältnis zwischen ästhetischen Kriterien und sozialer Klasse auszuleuchten. Der vielschichtige, zwischen informierter Forschung und spannender Erzählung changierende Text stützt sich auf eine Reihe von Gesprächen mit Kulturschaffenden zu deren Lebenswegen vor dem Hintergrund der einschlägigen Literatur zu Designgeschichte und Soziologie, namentlich den Theorien Pierre Bourdieus und dessen Forschungen zu Distinktion und Habitusbruch – von dem sich auch der Titel »Give Us a Break!« ableitet.

 

Paola De Martins reich illustriertes Buch ist eine in jeder Hinsicht grundlegende interdisziplinäre Studie an der Schnittstelle zwischen Soziologie, Wirtschaftshistorie und Geschichte der visuellen Kultur, welche die Geschichte von Design und angewandter Kunst in einem neuen Licht zu zeigen vermag.

  • Migration
  • Kultursoziologie
  • Identität
  • Proletariat
  • Kreativität
  • Design
  • Arbeitswelt
  • Kulturelle Praxis

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Deutsch

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Paola De Martin

Paola De Martin

ist italo-schweizerische Pädagogin, Textildesignerin und Historikerin. Sie war Mitgründerin des Zürcher Modelabels Beige. De Martin baute den Studienschwerpunkt Nachhaltige Entwicklung der Textildesignklasse an der Hochschule Luzern HSLU Design & Kunst auf. Sie war wissenschaftliche Assistentin von Prof. Dr. Philip Ursprung am Institut für Geschichte und Theorie der Architektur Gta der ETH Zürich und lehrt Designgeschichte mit Schwerpunkt Klassismus an der ZHdK und an der ETH Zürich. De Martin war aktiv beteiligt am Aufbau des Schweizer Netzwerkes Designgeschichte, sie ist Mitglied des NDG, sowie der Design History Society DHS. De Martin ist Co-Leiterin der ethnografisch-künstlerischen Arbeitsgemeischaft Schwarzenbach-Komplex für eine multidirektionale, lebendige Erinnerung an Rassimus und Widerstand in der Schweiz. Sie engagiert sich im Rahmen des postmigrantischen Institut Neue Schweiz INES für die Aufarbeitung des Leids illegalisierter Saisonnierfamilien und ist Präsidentin des Vereins TESORO, der sich ganz dieser Sache widmet.
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